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Im Herbst und Winter sind und Hals und Nase besonders anfällig für (grippale) Infekte. Das Erwärmen der Atemluft ist in der kalten Jahreszeit wesentlich schwieriger als im Sommer. Der Körper kühlt schneller aus, das Immunsystem wird geschwächt, Bakterien und Viren können sich leichter im Körper ausbreiten. Das Arbeiten in trockenen, überheizten Räumen schädigt zusätzlich die empfindlichen Schleimhäute. Sie werden dadurch anfälliger für Krankheitserreger, die Sie mit jedem Atemzug aufnehmen. Abhilfe kann hier eine regelmäßige, ausreichende Flüssigkeitszufuhr schaffen, die Ihre Schleimhäute feucht hält und somit den Erkältungs-Viren keine Chance lässt.
Wenn es Sie trotz aller Vorsicht "erwischt hat", können Sie mit der Faustregel: "3 Tage kommt die Erkältung, 3 Tage bleibt die Erkältung und 3 Tage geht die Erkältung", kalkulieren. Die Symptome der Erkältung sind vielfältig: Hustenreiz, Halsschmerzen, Niesen, geschwollene Schleimhäute und damit verbundene Atembeschwerden. Bei stärkerer Erkältung tritt häufig Fieber in Kombination mit Kopf- und Gliederschmerzen auf. Bleibt die Erkältung in den oberen Atemwegen, ist sie in der Regel ungefährlich. Wenn jedoch Viren und Keime in die tieferen Atemwege wie Bronchien und Lunge gelangen kann es gefährlich werden. Es droht Bronchitis oder Lungenentzündung. Ein Arztbesuch ist dringend anzuraten! Damit Sie die Erkältungszeit möglichst unbeschadet überstehen, können folgende Maßnahmen helfen: - Ausreichend Schlaf
- Stressreduktion
- Vitalstoffreiche Ernährung
- Wechselbäder
- Sauna
- Moderates Ausdauertraining
Grippe oder Erkältung? Der grippale Infekt (Erkältung) wird irrtümlich oft als Grippe bezeichnet. Tatsächlich unterscheiden sich beide Erkrankungen jedoch erheblich. Eine Grippe (Influenza) kommt im Gegensatz zum grippalen Infekt nicht schleichend über Tage. Bei einer Grippe sind die unangenehmen Symptome oft sogleich spürbar. Oftmals auch direkt in Kombination mit hohem Fieber. Weitere Grippe Symptome sind unter anderem: - Trockener Husten
- Kopf-, Hals- und Muskelschmerzen
- Schüttelfrost und Übelkeit.
Bei einer Grippe handelt es sich um eine ernstzunehmende Erkrankung die unbedingt medizinisch behandelt werden muß. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit der Grippe-Impfung. Vor allem über 60-jährige sollten ihr Immunsystem mit Hilfe einer Grippeimpfung stärken. Doch auch Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung, wie z.B. Asthma, Herz-Kreislauf-, Leber- und Nierenkrankheiten oder Diabetes profitieren von einer Grippeimpfung. © 2006 Patrick Beaury Sportwissenschaftler M.A.
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